Konzert zum 40jährigen Bestehen des Kreismusikverbandes Westerwald
Kreismusikverband Westerwald e.V. feiert Geburtstag mit Musikkorps der Bundeswehr Oberstleutnant Walter Ratzek hinterlässt musikalische Visitenkarte im Westerwald
Reden standen nicht im Vordergrund bei der Feier zum 40. Geburtstag des Westerwälder Musikverbandes, sondern Blasmusik auf höchsten Niveau. Der 1. Vorsitzende Manfred Stein eröffnete am 29.9.2011 in der Westerwaldhalle in Rennerod pünktlich um 20:00 Uhr das Benefizkonzert und begrüßte ganz besonders das musikalische Aushängeschild der Bundeswehr, das Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg. Etwa 300 Musikfreunde waren gekommen und neben den Gründungsmitgliedern Manfred Hölzgen und Martin Buhr befanden sich der Präsident des Landesmusikverbandes Günther Schartz und sein Stellvertreter für die Region Koblenz Hermann-Josef Esser unter den Gästen. Einen kurzen Rückblick über die Geschichte des Kreismusikverbandes Westerwald lieferte das Programmheft, sodass das Augenmerk der Feierstunde ausschließlich auf die Musik gelenkt war. <>Der Einfallsreichtum konzertanter Blasmusik ist unbegrenzt, dieses hat das Musikkorps der Bundeswehr überzeugend demonstriert. Die unter der Leitung von Oberstleutnant Walter Ratzek spielenden Berufsmusiker begannen mit dem anspruchsvollen Krönungsmarsch aus „Le prophète“ und schon die ersten Takte ließen bei den Zuhörern keinen Zweifel aufkommen, hier musiziert ein Spitzenorchester. Nach „Symphonischen Movements“ und dem „Präsentiermarsch des Schwäbischen Kreis-Regiments“ stellte das Stück „Music of the Spheres“ den absolut musikalischen Höhepunkt dar. Die Entstehung des Universums wurde mit allen Facetten, die ein symphonisches Konzertorchester gestalten kann, über die Dauer von 20 Minuten akustisch in Szene gesetzt. Mit einem konzertanten Querschnitt aus „My Fair Lady“ und dem „Walzer Nr. 2“ aus der Jazz Suite kündigt Ratzek den Höhepunkt des zweiten Konzertteiles an. Die junge Sopranistin Leonor Amaral zauberte mit Orchesterbegleitung vier phantastische Musical Momente aus „Phantom der Oper“, „Starlight Express“, „Elisabeth“ und „Mamma Mia“ in die Westerwaldhalle, wobei die Interpretation von Mamma Mia die Zuhörer von den Stühlen riss und zu begeistertem Applaus verführte. Hier durfte eine Zugabe nicht fehlen, die dann mit gesanglicher Ausgestaltung durch Leonor Amaral mit „Die Schöne und das Biest“ gegeben wurde. Wie von einen Bundeswehrorchester gewohnt und erwartet, wurde der Konzertabend mit der Nationalhymne beendet.
Verfasser: Josef Görg-Reifenberg,
Stellvertr. Vorsitzender Kreismusikverband Westerwald e.V.
Tel. 02626 6970 oder 0172 3262693





